In der katholischen Kirche St. Peter und Paul wäre nicht genug Platz gewesen für die knapp 200 Gläubigen, deshalb entschied sich Dekan Thomas Gröner den Weihnachtsgottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in das Passionstheater zu verlegen. Liebevoll wurde auf der Bühne alles geschmückt und hergerichtet, „auch in der belastenden Coronazeit können wir zu Weihnachten den Gottesdienst würdevoll feiern,“ so der Dekan. Auf der Passionsbühne war der Altar aufgebaut, die Bühne geschmückt mit Christbaum, einer Krippe und vielen Kerzen. Rechts auf der Bühne wurden die Blasmusiker in Abstand positioniert, auf der gegenüberliegenden Seite die Frauen und Männer aus dem Chor, welche jeweils aus einem Hausstand kamen.
Als der Dekan mit seinen Ministrantinnen und Ministranten zum Gottesdienst in das Theater einzog, durfte die Jüngste Ministrantin, die 10-jährige Amrei Martha das Christuskind tragen und vor dem Altar in die schon wartende Krippe gelegt.
Im Vorfeld konnte man sich in der Pfarrei St. Peter und Paul anmelden und sich somit einen Platz für sich und seinen Hausstand sichern. Der Abstand musste gewahrt werden, deshalb wurde bei der Platzvergabe penibel auf Einhaltung geachtet. Der erste Bürgermeister Andreas Rödl nahm mit seiner Frau Lena ganz vorne Platz. Pfarrer Gröner dankte ihm und seinen Mitarbeitern für die Bereitstellung des Passionstheaters für diesen Gottesdienst. Auch Landrat Anton Speer ließ sich die heilige Messe nicht entgehen.
Fotos Copyright: Dominik Bartl
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